Europäischer Drogenbericht: Mehr Produktion in Europa


foto: ap/eric engman Bei Cannabis hat die europäische Produktion die Einfuhr teilweise verdrängt und scheint sich auf die Geschäftsmodelle externer Produzenten ausgewirkt zu haben, ist dem Drogenbericht zu entnehmen.
Vor allem Cannabis wird vermehrt in Europa angebaut. Ein Viertel der 15- bis 64-Jährigen in der EU hat bereits einmal illegale Drogen konsumiert

derStandard.at

Die Produktion von illegalen Drogen nimmt in Europa zu, ebenso jene von Kokain in Südamerika. Das hat die Verfügbarkeit dieser Substanzen erhöht. Das sind zwei Hauptaussagen aus dem Europäischen Drogenbericht 2018, der am Donnerstag von der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) veröffentlicht wurde.

„In diesem Jahr gibt es bei einer Vielzahl von Substanzen besorgniserregende Anzeichen dafür, dass die Herstellung von Drogen in Europa – und damit näher an den Absatzmärkten – zunimmt. Der technologische Fortschritt begünstigt diese Entwicklung und ermöglicht es Herstellern und Konsumenten von Drogen zudem, über das Internet und das Darknet Zugang zu globalen Märkten zu erhalten. Wir stellen ebenfalls fest, dass die vermehrte Herstellung von Kokain in Südamerika jetzt Auswirkungen auf den europäischen Markt hat“, berichteten die Experten.

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