Jupiters Blitze pfeifen anders


Fast 40 Jahre fahndeten Forscher vergeblich nach hochfrequenten Radiosignale jovianischer Blitze – jetzt haben sie sie gefunden. © NASA/JPL-Caltech/ SwRI/ JunoCam
Nach fast 40 Jahren geklärt: Die Blitze des Planeten Jupiter sind doch erdähnlicher als gedacht – zumindest in einer Hinsicht. Die NASA-Raumsonde Juno hat nun endlich die blitzbedingten Radiosignale eingefangen, nach denen Planetenforscher fast 40 Jahre vergeblich gesucht hatten. Ungewöhnlich jedoch: Diese hochfrequenten Radio-„Pfiffe“ häufen sich beim Jupiter an den Polen, während am Äquator Stille herrscht – genau umgekehrt wie bei der Erde, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“.

scinexx

Als die Raumsonde Voyager 1 im Jahr 1979 erstmals am Jupiter vorbeiflog, registrierte sie ein seltsames Pfeifen: kurze, unregelmäßig auftretende Radiosignale im Kilohertzbereich. Das in seiner Tonhöhe abfallende Radio-„Pfeifen“ hielt jeweils nur wenige Sekunden an und unterschied sich deutlich von allen Radiosignalen, die man von der Erde kannte.

weiterlesen