Vertuschung: Papst nimmt Rücktritt von acht Aposteln Chiles an


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Missbrauchs-Causa in Chile war im Zuge der Papstreise im Jänner eskaliert – Auch Santiagos Kardinal Ricardo Ezzati und zunächst vom Papst verteidigter Bischof Juan Barros treten zurück

kath.net

Das vom chilenischen katholischen Publizisten und Papstvertrauten Luis Badilla geleitete vatikannahe römische Blogportal „Il Sismografo“ hat am Montag die Namen jener acht Bischöfe des Andenstaates veröffentlicht, deren Rücktritt infolge des Missbrauchsskandals Papst Franziskus angenommen hat und deren Nachfolger im Laufe der Woche im Vatikan-Bollettino veröffentlicht werden sollen. Es handelt sich um vier Diözesanleiter, die bereits über 75 sind und um vier Bischöfe, die aus der „Pia Union Secardotal“ des Missbrauchsgeistlichen Fernando Karadima (87) stammen.

Zu der ersten Gruppe gehören demnach Erzbischof Kardinal Ricardo Ezzati (76; Santiago, Erzbischof Cristian Caro (76; Puerto Montt), Bischof Gonzalo Duarte (76; Valparaiso) und Bischof Alejandro Goic (78; Rancagua). Zur zweiten Gruppe gehören Bischof Juan Barros (62; Osorno), Bischof Horacio Valenzuela (65; Talca), Bischof Tomislav Koljatic (63; Linares) sowie Weihbischof Andres Arteaga (59; Santiago).

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