Achteinhalb Jahre Haft für mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert


Der Angeklagte sitzt in Düsseldorf vor Gericht Quelle: dpa
Er erfand einen geplanten Anschlag, um für sich und seine Familie ein Aufenthaltsrecht zu erhalten. Doch vor Gericht kam die Lüge ans Licht – und die grausame Vorgeschichte des vermeintlichen Whistleblowers.

DIE WELT

Im Prozess um ein angeblich geplantes Blutbad in der Düsseldorfer Altstadt hat die Bundesanwaltschaft achteinhalb Jahre Haft gefordert. Zwar sei der geplante „Anschlag ungeheuren Ausmaßes“ in Düsseldorf eine erfundene Geschichte des Angeklagten gewesen, der Syrer habe aber als IS-Terrorist im Bürgerkrieg in Syrien gekämpft, Kriegswaffen benutzt und einen Scharfschützen der syrischen Armee erschossen. Zwei weitere Mitangeklagte waren von ihm zu Unrecht belastet und bereits vor Monaten freigesprochen worden, nachdem er sein Geständnis widerrufen hatte.

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