„Ärzte ohne Grenzen“: Flüchtlingspolitik moralische Bankrotterklärung


„Ärzte ohne Grenzen“ geht mit der EU hart ins Gericht. Das Leid der Flüchtlinge vor der Haustür werde bewusst in Kauf genommen, um den Zustrom zu begrenzen. Die Not der Geretteten auf dem Schiff „Aquarius“ sei nur ein Beispiel von vielen.

evangelisch.de

Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ hat die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union scharf kritisiert. Um weitere Menschen von einer Flucht nach Europa abzuhalten, werde menschliches Leid vor unserer Haustür bewusst in Kauf genommen, kritisierte der Geschäftsführer der deutschen Sektion des Hilfswerks, Florian Westphal, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Jahresberichtes. Das Ganze sei „eine moralische Bankrotterklärung für die EU“.

Neben dem aktuellen Fall der 629 aus Seenot geretteten Flüchtlinge auf dem Rettungsschiff „Aquarius“, die derzeit auf dem Mittelmeer festsitzen, weil das Schiff keine italienische Häfen anlaufen darf, verwies Westphal auf die dramatische Situation im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Das für 3.000 Menschen ausgelegte Lager sei mit derzeit mehr als 7.400 Insassen „heillos überbelegt“, die Lebensumstände seien katastrophal. Rund ein Drittel der Insassen seien Kinder, von denen viele Trauma- und Stresssymptome zeigten, etwa als Bettnässer oder durch Selbstverletzungen.

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