Freiburger Priester wegen Betrugs in 88 Fällen angeklagt


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Mit falschen Rechnungen nicht existierender IT-Unternehmen soll sich ein Priester aus der Erzdiözese Freiburg rund 200.000 Euro ergaunert haben. Sein Opfer: ausgerechnet die Caritas.

katholisch.de

Die Staatsanwaltschaft Mannheim wirft einem Priester aus dem Erzbistum Freiburg Betrug in 88 Fällen vor. Er soll die Caritas um knapp 200.000 Euro geprellt haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Der Beschuldigte soll der Anklage zufolge Briefköpfe zweier ausländischer Firmen genutzt haben, um insgesamt 72 Rechnungen für angebliche IT-Leistungen auszustellen.

Wörtlich heißt es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft über den Priester: „Ohne formale Zuständigkeit soll er die Rechnungen als sachlich ordnungsgemäße Inrechnungstellung einer Fremdleistung gekennzeichnet haben, was zu der Überweisung der jeweiligen Rechnungssummen auf ausländische Bankkonten durch gutgläubige Mitarbeiter des Caritasverbandes führte.“

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