Hat der Mensch die Technik noch im Griff?


Wer hat hier wen in der Hand? Bild: ddp
Die Pioniere des Internets verzweifeln manchmal an ihrer Schöpfung. Die Daten liegen in den Händen weniger – und die Politik wirkt machtlos. Es beginnt eine neue Runde im Kampf um die Zukunft.

Von Carsten Knop | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Revolutionen beginnen mit einem Flüstern. Und dieses Flüstern hat vor 25 Jahren begonnen. Der Tag ist bekannt. Es war der 30. April 1993. Damals wurde am Kernforschungszentrum Cern in Genf der entscheidende Schritt vollzogen, der das Internet zu einem Phänomen für die breite Masse werden lassen sollte. Unter der Regie des Internetpioniers Tim Berners-Lee wurde der Zugang zu Dokumenten zur öffentlichen Nutzung über Internet-Datenleitungen freigegeben, die man mit der Auszeichnungssprache HTML optisch ansprechend gestalten konnte. Das klingt technisch, es war aber eine Sensation.

Damit öffnete sich das Internet, das vorher ein Nischendasein in der Wissenschaft führte, der Welt. Gründer machten sich daran, utopische Ideale zu verwirklichen. Es tat sich ein neuer Weg auf, für den es keine Regeln gab. Es entstanden riesige Internetkonzerne wie Google und sogenannte soziale Netzwerke wie Facebook, die mit ihrem Wachstum Staaten und Rechtssysteme überfordern.

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