Theologin sieht evangelische Kirche in großer Gefahr


Nicht einmal mehr vier Prozent der evangelischen Christen in Deutschland gehen sonntags in die Kirche. Die Theologin Dorothea Wendebourg schlägt deshalb Alarm – und spricht von „Wildwuchs“ in Gottesdiensten.

katholisch.de

Die evangelische Theologin und Kirchenhistorikerin Dorothea Wendebourg sieht ihre Kirche in großer Gefahr. „Mit leeren Kirchen gibt es kein Christentum,“ sagte sie am Mittwoch im Deutschlandfunk. Neben fehlender Disziplin und Lebendigkeit in manchen Gemeinden kritisierte sie unter anderem „liturgischen Wildwuchs“ und „fehlende Gottesdienstzentrierung“.

„Man hat doch viel Wildwuchs in Gottesdiensten, liturgischen Wildwuchs, Gebetsformulierungen, schlecht vorbereitete Predigten„, so die Berliner Professorin. Hier sollten sich Pastorinnen und Pastoren „mehr an der Kandare reißen“ und selbstkritischer sein: „Nicht alles, was einem gerade mal so einfällt, ist deswegen schon wunderbar für alle anderen.“ Wendebourg verwies auch auf Mängel in der Ausbildung: „Da fasse ich mich mit an die eigene Brust als Theologieprofessorin, die lange ja dafür verantwortlich gewesen ist, dass wir vielleicht die Relevanz dessen, was wir da lehren für das kirchliche Leben nicht hinreichend klarmachen.“

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