Türkische Medien veröffentlichen Berliner Anschrift von Erdogan-Gegner


Vor knapp zwei Jahren, am 16. Juli 2016, kam es in der Türkei zu einem Putschversuch.Foto: Gurcan Ozturk/AFP
Beim Putschversuch in der Türkei vor zwei Jahren hat Adil Öksüz angeblich eine entscheidende Rolle gespielt. Der Agentur Anadolu zufolge hält er sich in Neukölln versteckt.

Von Alexander Fröhlich, Susanne Güsten | DER TAGESSPIEGEL

Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in der Türkei drohen im angespannten Verhältnis zur Bundesrepublik neue Konfrontationen. Denn einer der mutmaßlichen Anführer des Putschversuchs gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in Berlin Unterschlupf gefunden. Zudem lehnt die Bundesregierung nach Tagesspiegel-Informationen eine Auslieferung des Mannes in die Türkei ab.

Regierungsnahe türkische Medien hatten im vergangenen Jahr mehrfach berichtet, dass der angebliche Kopf des Putschversuchs, Adil Öksüz, sich in Deutschland aufhalte. Am Mittwoch legte die unter Kontrolle der Regierung stehende Nachrichtenagentur Anadolu nach und kabelte, sie habe Öksüz in Berlin ausgemacht. Dieser verstecke sich in Neukölln. Die Agentur veröffentlichte sogar die genaue Wohnanschrift.

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