Wer war beim Al-Quds-Tag dabei? Ajatollahs mobilisierten zur Israel-Hasser-Demo


Teilnehmer nehmen an einer antisemitischen und antiisraelischen Demonstration anlässlich des jährlich stattfindenden Al-Kuds-Tages teil. Foto: AFP
Den Al-Quds-Marsch in Berlin kann man vor allem als eine vom Iran ferngesteuerte Veranstaltung verstehen. An der antiisraelischen Hetzveranstaltung am vorigen Sonnabend auf dem Kurfürstendamm waren hochrangige Vertreter der islamischen Republik beteiligt.

Von Andreas Kopietz | Berliner Zeitung

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) und  das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) haben sich Teilnehmer und Parolen des Marsches genauer angesehen. Ihre Auswertung, die der Berliner Zeitung vorliegt, veröffentlichen beide Organisationen an diesem Donnerstag.

Dass mit 1200 Teilnehmern doppelt so viele Teilnehmer zur Demo kamen wie 2017 führen die Auswerter darauf zurück, dass schiitische Autoritäten bundesweit in ihren Gemeinden zur Teilnahme in Berlin aufgerufen hatten. So wurde kurz vor der Demo in einem islamistischen  Blog die Teilnahme von Ayatollah Reza Ramezani, dem Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) und höchster Vertreter Irans in Europa  angekündigt. Seine Freitagspredigt im IZH widmete  er dem „Leid in Palästina“ und begründete darin die religiöse Bedeutung des Qudstags für die schiitischen Gemeinschaften.  Entgegen der Ankündigung beteiligte sich Ramezani nicht an der Demo.

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