Wie der Chef der deutschen Bundespolizei die Abholung des Ali B. einfädelte


Der deutsche Bundespolizei-Präsident Dieter Romann soll über einen guten Draht zum De-facto-Präsidenten der Irakischen Region Kurdistan verfügen. (Bild: Fabrizio Bensch / Reuters)
Der deutsche Bundespolizei-Präsident Dieter Romann holte den mutmasslichen Mörder von Susanna F. höchstpersönlich aus dem irakischen Kurdengebiet. Die Aktion könnte ein politisches Nachspiel haben.

Manuel Frick | Neue Zürcher Zeitung

Es war eine Aktion wie in einer Tatort-Folge: Der Chef persönlich – in diesem Fall Bundespolizei-Präsident Dieter Romann – kümmerte sich um den Fall des ermordeten Mädchens Susanna, der ganz Deutschland bewegte. Am Samstag flog er mit einem Team von Spezialkräften in einer Lufthansa-Maschine ins nordirakische Erbil, um den tatverdächtigen Iraker Ali B. nach Deutschland zu holen. Kurdische Sicherheitskräfte hatten den Flüchtigen kurz zuvor festgenommen und übergaben ihn nun den deutschen Beamten. Dann flog Romann mit dem mutmasslichen Mörder zurück nach Deutschland, wo er die Tat umgehend gestand. Endlich konnten die Deutschen aufatmen.

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