Zentralrat der Muslime kritisiert Zerrissenheit zwischen Merkel und Seehofer


Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Die Spitzenpolitiker müssten geschlossen agieren, meint der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, mit Blick auf den Asylstreit. Er fordert eine Debatte über Rassismus – und eine andere Definition von Integration.

DIE WELT

Es brodelt weiterhin zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU). Auch nach dem Treffen der beiden am Mittwochabend und einem Kompromissvorschlag Merkels liegt noch keine Einigung zu der Frage vor, ob Migranten in Zukunft schon an der Grenze zu Deutschland zurückgewiesen werden können. Nun schaltet sich auch der Zentralrat der Muslime in die Debatte ein.

Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats, forderte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Geschlossenheit beim politischen Spitzenpersonal. In Zeiten von „Hassrede, Fakenews und Populisten“ sei dies notwendig.

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