Österreich: Katholische Kirche setzt Homosexualität und Mord gleich


Der Kurort Bad Gastein gehört zu den schönsten Orten Österreichs, allerdings lehrt die katholische Kirche offen den Hass auf Homosexuelle (Bild: Björn Groß / flickr) creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/
Im Firmunterricht einer österreichischen Gemeinde lernen Jugendliche, dass Mord und Homosexualität praktisch das gleiche ist. LGBTI-Aktivisten prüfen nun eine Klage.

QUEER.DE

In Österreich gibt es laut einem Bericht der Wiener Zeitung „Standard“ Aufregung um Unterlagen für Firmschüler der katholischen Gemeinde Bad Gastein im Bundesland Salzburg. Darin wird Homosexualität nicht nur mit sexuellen Handlungen mit Tieren und Kindern gleichgesetzt, sondern auch mit vorsätzlichem Mord. Das alles sei Sünde, erfahren die ungefähr 14 Jahre alten Schüler im Unterricht.

Im Kapitel „Die Gebote Gottes und der Kirche“ werden unter anderem „vier Sünden“ aufgezählt, „die zum Himmel schreien“. Nach „vorsätzlichem Mord“ erscheint an zweiter Stelle „Die Sünde Sodoms (Sodomie, Pädophilie, homosexuelle Akte)“. Danach folgen „Unterdrückung der Armen“ und „Arbeiter um ihren Lohn bringen“. Autor des Textes ist Pfarrer Rainer Hangler.

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