Politologe Püttmann über Unterschiede zwischen Prostanten und Katholiken


Der Politikwissenschaftler Andreas Püttmann sieht immer noch klare Unterschiede zwischen Protestanten und Katholiken. Püttmann bemängelt, dass es als unfein gelte, konfessionelle Differenzen herauszuarbeiten.

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In einem Vortrag in der Katholischen Akademie berief er sich am Donnerstag in Stuttgart vor allem auf Untersuchungen des Instituts für Demoskopie Allensbach sowie der Bertelsmann- und der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.

Allerdings gelte es „in der Notgemeinschaft unserer durch Säkularismus, religiöse Pluralisierung und Gleichgültigkeit geschwächten Kirchen als unfein, konfessionelle Differenzen herauszuarbeiten, statt sich auf das gemeinsam Christliche zu konzentrieren“.

Es gebe katholische und evangelische Profile

Die Suche nach Identität könne aber kaum geschichtslos gelingen, und das heiße, sich des je eigenen kulturellen Reichtums der Konfessionen zu erinnern, so Püttmann. Darunter müsse das Bewusstsein wesentlicher Gemeinsamkeiten aller Christen nicht leiden.

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