Papst kritisiert Ausbeutung und Missachtung von Frauen – „Sünde gegen den Schöpfergott“


Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Mit drastischen Worten hat sich Papst Franziskus gegen Ausbeutung und Missachtung von Frauen gewandt. Überall würden Frauen zu Objekten der Wegwerfgesellschaft degradiert, sagte der Heilige Vater in der Morgenmesse im Vatikan.

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Frauen zu verachten sei eine „Sünde gegen den Schöpfergott“, unterstrich Papst Franziskus laut dem Nachrichtenportal „Vatican News“ in der Morgenmesse am Freitag im Vatikan. Leider sei dieses Phänomen in der heutigen „Wegwerfkultur“ überall zu finden, auch vor unserer Haustür, klagte der Papst. Es genüge schon, nachts durch die Städte zu gehen. Dort werde man vielen Frauen begegnen – Migranten oder auch nicht – die gezwungen seien, ihren Körper zu verkaufen.

„Objekt der Begierde, des Gebrauchs“

„Möge uns dieser Evangeliums-Text helfen, über den Menschenhandel nachzudenken, dessen Opfer so oft Frauen sind“, so der Papst und bat um das Gebet für die „weggeworfenen, die gebrauchten Frauen, die Mädchen, die ihre Würde verkaufen müssen für einen Arbeitsplatz“.

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