Symposium über Schönheit und Wahrheit – Zu schön, um nicht wahr zu sein?


Raffaels Fresko „Schule von Athen“, in dessen Zentrum die Philosophen Platon und Aristoteles stehen (imago/Imagebroker)
Das Gute, Schöne, Wahre: Wie passen diese Begriffe zusammen, wie verhalten sie sich zueinander? Platon stellte als erster diese Fragen, die heute noch Generationen von Philosophen beschäftigen. Das Einstein Forum in Potsdam hat nun ein Symposium zum Thema: „Schönheit und Wahrheit“ veranstaltet

Von Cornelius Wüllenkemper | Deutschlandfunk

Auch das Potsdamer Symposium wagte sich, wie Platon sagte, auf die „hohe See des Schönen“. Gibt es reine Schönheit? Und wenn ja, wo finden wir sie? Der Experimentalphysiker Thomas Naumann vom Europäischen Zentrum für Kernforschung etwa widersprach der idealistischen Idee einer zweckfreien Schönheit.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Wissenschaftler sich von Kriterien von Schönheit haben leiten lassen, versucht haben möglichst einfache, ästhetische und harmonische Formeln zu finden, und das hat auch häufig geklappt. Wenn ich mich auf die Wissenschaft beschränke ist es so, dass Schönheit auch heißt Funktionalität. Die Formeln müssen funktionieren, sie müssen passen auf die Wirklichkeit.“

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