Warum wir negativen Bewertungen glauben, das aber nicht sollten


foto: reuters/segar Negative Bewertungen haben einen enormen Einfluss auf Verkaufszahlen.
Schlechte Kundenrezensionen auf Amazon, Tripadvisor und Konsorten hinterlassen einen besonders starken Eindruck bei Usern

derStandard.at

Negative Onlinebewertungen können für Restaurants, Hotels und andere Dienstleister verheerende Konsequenzen haben. Auch der Verkauf von Produkten auf Amazon leidet unter der Vergabe von zwei oder gar nur einem Sternchen. Kein Wunder: Studien aus den USA zeigen, dass mehr als 80 Prozent der Nutzer online Bewertungen lesen, bevor sie ein Produkt erwerben. Zwei Drittel davon sind der Ansicht, dass diese Rezensionen „generell akkurat“ sind.

Nur 1,5 Prozent der Kunden bewertet

Doch da dürften sie sich täuschen. Das liegt an mehreren Gründen. Etwa an der Personengruppe, die Onlinerezensionen verfasst. Dabei handelt es sich um rund 1,5 Prozent aller Käufer. Diese sind eher jung, verheiratet, haben ein geringes Einkommen und mehr Kinder als der durchschnittliche Onlinekäufer. Außerdem haben sie oft einen besonderen Grund, warum sie eine Bewertung verfassen: Sie sind etwa erbost, weil ein Produkt schnell kaputtging oder besonders euphorisch, weil es ihnen so gut gefällt.

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