Polizei errichtet einen Jesus aus Gewehren und Kugeln


Ein christliches Kunstwerk auf den Philippinen symbolisiert Zerstörung und Frieden zugleich. Unkonventionelle Baumaterialien machen den „Waffen-Jesus“ besonders. Das findet jedoch nicht jeder gut.

katholisch.de

Christusstauen gibt es bereits in unzähligen Größen, Farben und Materialien. Auf den Philippinen aber steht ein Exemplar, das es so wohl kein zweites Mal gibt: einen Jesus aus Waffen. Das Kunstwerk „der ökologische Jesus Christus“ in der Stadt Palo besteht aus beschlagnahmten Gewehren, Kugeln und Trümmern, die vom Supertaifun Haiyan 2013 übrig geblieben sind. Wie die asiatische katholische Nachrichtenagentur UCA News berichtet, stehe die sechs Meter hohe und 1,5 Tonnen schwere Skulptur im regionalen Polizeihauptquartier der Stadt der Provinz Leyte.

Das Kunstwerk, bestehend aus Gewehren, soll ein Zeichen für den Frieden sein, erklärt der philippinische Künstler Lucky Salayog. „Die grundlegende Botschaft der Schusswaffen ist ein Ruf nach einem Stopp von Gewalt“, sagte er und fügte hinzu, dass jeder an der Förderung des Friedens arbeiten sollte.

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