Aus diesen Mittelmeerländern gelangt das meiste Plastik ins Meer


Vor lauter Müll sieht man den Strand nicht mehr: die verschmutzte Bucht Cala Vall de Boquer auf Mallorca. Foto: imago/Bluegreen Pictures
Die Zahlen sind alarmierend: Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es Schätzungen zufolge im Jahr 2050 mehr Plastik in den Ozeanen geben als Fische. Besonders dramatisch ist die Lage im Mittelmeer, wie die Umweltorganisation WWF warnt.

Berliner Zeitung

Obwohl das Binnenmeer nur ein Prozent des weltweiten Wassers ausmache, konzentrierten sich hier rund sieben Prozent des globalen Mikroplastiks, heißt es im neuen WWF-Report. Das Mittelmeer befinde sich durch seine Lage regelrecht „in der Plastikfalle“. Schließlich sei es umschlossen von drei Kontinenten, wodurch es nur wenig Wasseraustausch mit den großen Ozeanen gebe, schreibt der WWF in „Mittelmeer – Wege aus der Plastikfalle“. Heißt: „Der Müll, der einmal hier landet, bleibt gefangen und sammelt sich an.“

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