Heiliges Land: Kirchenführer werfen Israel Rassismus vor


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Israel plant ein Gesetz zur Verstaatlichung von ehemaligem Kirchenland. Die Kirchenführer sehen darin einen „systematischen und beispiellosen Angriff gegen die Christen“ – und drohen mit Gegenreaktionen.

katholisch.de

Im Streit um kirchlichen Grundbesitz im Heiligen Land werfen Kirchenführer Israel Rassismus, Angriffe auf die christliche Gemeinschaft und mangelnde Dialogbereitschaft vor. Den Kirchen lägen Informationen vor, dass die Regierung ein zunächst gestopptes Gesetzesvorhaben voranbringen wolle, das auf eine „Enteignung der Rechte von Kirchen an ihren Ländereien“ abziele, heißt es in einem Brief an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Dienstag). Unterzeichnet ist er vom griechisch-orthodoxen Patriarchen Theophilos III., Franziskanerkustos Francesco Patton und dem armenischen Patriarchen Nourhan Manugian. Netanjahu hatte im Februar gegen den Gesetzesvorstoß interveniert.

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