Krebs durch Glyphosat? Erster US-Prozess gegen Monsanto


APA/dpa/Kay Nietfeld
Just nach der Übernahme durch Bayer um 63 Milliarden Dollar muss sich Saatgutriese Monsanto wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat vor einem US-Gericht verantworten.

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Der Pharma- und Agrarriese Bayer begibt für die Übernahme des US-Konzerns Monsanto Anleihen im Volumen von 15 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro). Insgesamt handele es sich um acht Tranchen mit Laufzeiten von drei bis 30 Jahren, die sich ausschließlich an internationale institutionelle Investoren richten, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Emission sei rund dreifach überzeichnet gewesen. Die Anleihen sicherten die langfristige Finanzierung der Übernahme von Monsanto, für die der Konzern rund 63 Milliarden Dollar hingeblättert hat. Mit den Einnahmen sollten Teile der syndizierten Kreditlinie für die Zwischenfinanzierung der Übernahme zurückgezahlt werden.

Just nach der Übernahme muss sich Saatgutriese Monsanto erstmals vor einem US-Gericht wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat verantworten. Am Montag begann in San Francisco der erste Prozess – viele weitere könnten folgen.

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