Blutige Altersbestimmung


Bluspuren am Tatort können Rechtsmedizinern erstaunliche Dinge verraten – bald auch das Alter des Täters? © Zoka74/ istock
Verräterische Spritzer: Blutspuren könnten Rechtsmedizinern künftig das Alter von Opfern und Verdächtigen in einem Kriminalfall verraten. Denn: Bestimmte Blutbestandteile verändern im Laufe des Lebens ihre Struktur – und diese Veränderungen erlauben zuverlässige Rückschlüsse darüber, ob eine Person noch Kind, jugendlich oder erwachsen ist. Wie Forscher berichten, muss die Genauigkeit der Methode zwar noch verfeinert werden. In Zukunft könne sie die Arbeit von Tatortermittlern aber erheblich erleichtern.

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Neben Fingerabdrücken sind Blutspritzer die wohl verräterischsten Spuren an einem Tatort. So können Rechtsmediziner anhand der Form und Verteilung von Blutspuren Rückschlüsse auf den Hergang des Geschehens ziehen. Außerdem enthält Blut DNA – und damit wichtige Hinweise auf die Identität von Täter und Opfer. In Zukunft könnte die Körperflüssigkeit sogar noch ein weiteres Geheimnis lüften: das Alter desjenigen, der die roten Spuren hinterlassen hat.

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