Brandenburger Polizei verschlampt Pistolen und Gewehre


Zahlreiche genehmigungspflichtige Waffen sind in Brandenburg verschwunden.Foto: Uwe Anspach/dpa
Der Verbleib von 1550 Waffen ist unbekannt: Im Umgang mit beschlagnahmten Waffen kam es bei der Polizei in Brandenburg zu erheblichen Pannen.

Von Alexander Fröhlich | DER TAGESSPIEGEL

In der Brandenburger Polizei sind von 2005 bis 2013 zahlreiche genehmigungspflichtige Waffen verschwunden – und deren Verbleib musste nachträglich mühsam kaschiert werden. Für vier Waffen – eine Vogelflinte, einen Revolver, ein Kleinkalibergewehr und eine Kleinkaliberpistole – konnte nie geklärt werden, was damit passiert ist. Das belegen interne Unterlagen, die dem Tagesspiegel vorliegen.

Der Zentraldienst der Polizei, kurz ZDPol, sollte 2013 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Neuruppin den Verbleib von Waffen prüfen, die in den Vorjahren von der Potsdamer Polizei beschlagnahmt worden waren. Damals war intern von Bezügen zum NSU-Terrortrio die Rede, ebenso von einem Polizisten, der mit den Waffen gehandelt haben soll.

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