Ein Jahr liberale Moschee in Berlin: Gründerin Ates zufrieden


Ein Jahr nach Gründung einer liberalen Moschee in Berlin zeigt sich Initiatorin Seyran Ates zufrieden: „Im Großen und Ganzen ist es eine Erfolgsgeschichte“, sagte die 55-jährige Rechtsanwältin der evangelischen Berliner Wochenzeitung „die Kirche“ (Ausgabe vom 24. Juni).

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Es gebe zwar nach wie vor Anfeindungen, Gesellschafter seien ausgetreten und es hapere noch bei der finanziellen Unterstützung. Aber sie wolle „nicht jammern, so geht das halt vor sich“. Bei dem acht Jahre lang vorbereiteten Projekt sei letztlich alles so eingetreten, wie sie es sich vorgestellt habe. Für die Umsetzung solcher Ideen brauche es einen langen Atem.

Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee war Mitte Juni 2017 gegründet worden. In der Moschee in einem Raum einer evangelischen Kirchengemeinde im Stadtteil Moabit dürfen Frauen und Männer, Sunniten, Schiiten und Aleviten gemeinsam beten.

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