Landflächen: Drei Viertel sind degradiert


Der neue Weltatals der Desertifikation zeigt, wo und warum Böden degradieren. © EU
Verlorener Boden: 75 Prozent der weltweiten Landfläche sind inzwischen durch Erosion, Versalzung, Übernutzung oder Austrocknung degradiert – und jedes Jahr kommt eine Fläche von der halben EU-Größe dazu. Das enthüllt der neue Weltatlas der Desertifikation. Er zeigt das aktuelle Ausmaß der Wüstenbildung und der Bodenerosion und liefert Prognosen bis 2050. Wenn nicht gegengesteuert wird, könnten bis dahin sogar 90 Prozent der Landfläche degradiert sein.

scinexx

Fruchtbares Land ist eine der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten – doch diese Landflächen werden immer weniger. Der Klimawandel, aber auch eine Übernutzung von Böden durch intensive Landwirtschaft und das Abholzen großer Waldgebiete führen dazu, dass immer mehr Böden degradieren und so unfruchtbar werden, dass kein Anbau mehr möglich ist. Bereits 2015 warnte ein UN-Bericht vor den Folgen dieses Landverlusts, der sogar die EU jedes Jahr 970 Millionen Tonnen Boden kostet.

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