Papst: Almosenverwalter soll künftig Kardinal sein


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Papst Franziskus plant offenbar Veränderungen rund um seine engsten Mitarbeiter: So soll etwa der Leiter des Almosenamts stets Kardinal werden – und beim K9-Rat soll auch nicht alles bleiben, wie es ist.

katholisch.de

Papst Franziskus will den Chef des vatikanischen Sozialdienstes künftig regelmäßig mit dem höchsten Rang der katholischen Hierarchie auszeichnen. Der Leiter des päpstlichen Almosenamts und der Präfekt der Glaubenskongregation seien „die beiden langen Arme des Papstes“ und verdienten daher beide die Kardinalswürde, sagte Franziskus der Nachrichtenagentur Reuters (Sonntag). Laut dem bereits vor einer Woche geführten Exklusiv-Interview plant Franziskus zudem personelle Änderungen im Kardinalsrat für die Kurienreform

Am Donnerstag werden Almosenmeister Erzbischof Konrad Krajewski und Glaubenspräfekt Erzbischof Luis Ladaria zusammen mit zwölf weiteren Kandidaten zu Kardinälen erhoben. Franziskus hob in dem Interview die Rolle der Glaubenskongregation für den Schutz des katholischen Glaubens hervor. „Der Präfekt muss ein Kardinal sein“, sagte er. Der „andere lange Arm des Papstes“ sei der Almosenmeister. Auch dort müsse ein Kardinal an der Spitze stehen, so Franziskus. Aus der Vergangenheit ist ein solcher Fall nicht bekannt.

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