Insulin: Tablette statt Spritze?


Könnte die Insulin-Spritze bald durch einfache Tabletten ersetzt werden? © Sezeryadigar/ istock
Insulin zum Schlucken: Diabetiker können künftig womöglich auf das tägliche Spritzen verzichten. Denn Forscher haben endlich eine Methode entwickelt, wie das Blutzucker-regulierende Insulin auch oral verabreicht werden kann. In ihrer Tablette schafft es das Hormon dank einer speziellen Formulierung ohne Probleme vom Mund durch Magen und Darm und von dort in den Blutkreislauf. In ersten Tests mit Tieren hat sich die Insulin-Pille bereits als wirkungsvoll erwiesen.

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Für Menschen mit Diabetes Typ 1 und starkem Diabetes Typ 2 ist sie ein steter Begleiter: die Insulin-Spritze. Weil die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse bei ihnen nicht mehr richtig funktionieren, müssen sich die Patienten dieses wichtige Hormon selbst injizieren. Nur dank des regelmäßigen Spritzens ist ihr Körper ausreichend mit Insulin versorgt – und der Zucker kann aus dem Blut in die Zellen transportiert werden, wo er zur Energiegewinnung benötigt wird.

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