Multiresistente Keime in Elbe und Alster nachgewiesen


Siele und Klärwerke sollen die Gewässer sauber halten. Dennoch gelangen manchmal – wie jetzt in Hamburg – gefährliche Keime in die Umwelt. Muss das Abwasser gründlicher gereinigt werden?

DIE WELT

Auch in Hamburger Gewässern sind bei zwei Messungen in diesem Jahr multiresistente Erreger gefunden worden. Die gefährlichen Keime wurden in einer Probe vom 9. März an der Kläranlage Köhlbrandhöft/Dradenau an der Elbe nachgewiesen, wie der Senat auf eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion mitteilte. Eine weitere Untersuchung am 10. April sei negativ verlaufen.

In diesem Frühjahr seien zudem alle Hamburger Gewässer erstmals auf die multiresistenten Erreger getestet worden, sagte Björn Marzahn von der Umweltbehörde. Dabei sei eine Probe vom 25. April an der Außenalster positiv gewesen. Bei zwei folgende Untersuchungen seien keine Keime gefunden worden. Die Alster diene bei starkem Regen als Überlaufbecken. Dann könnten die Erreger über das Abwasser in das Gewässer gelangen, erklärte Marzahn.

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