Pew-Studie: Religionsfreiheit hat weltweit abgenommen


© Bild: dpa/Wolfram Steinberg
Weltweit sind Gläubige und Religionsgemeinschaften immer größeren Bedrohungen ausgesetzt – das hat eine neue Studie ermittelt. Auch in Deutschland steht es nicht zum besten mit der Religionsfreiheit.

katholisch.de

Auf der ganzen Welt haben die Einschränkungen der Religionsfreiheit zugenommen. Dies hat die Studie „Global Uptick in Government Restrictions on Religion in 2016“ des Pew Research Centers ergeben, die Ende der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Insbesondere nationalistische Parteien und Organisationen hätten zu dem Anstieg beigetragen. In 28 Prozent der Länder gebe es „hohe“ oder „sehr hohe“ Einschränkungen der Religionsfreiheit durch den Staat, in 27 Prozent der Länder gebe es „hohe“ oder „sehr hohe“ gesellschaftliche Feindseligkeiten von privaten Personen, Gruppen oder Organisationen gegenüber einzelnen Gläubigen und Religionen. Im Vergleich zur Vorjahresstudie seien damit die Einschränkungen im Jahr 2016 insgesamt leicht gestiegen.

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