Skurril: Der Nippel und die Evolution


Der Nippel: auch aus evolutionsbiologischer Sicht ein interessantes Objekt © Ostill/ istock
Mal größer und mal kleiner: Die Größe der Brustwarzen variiert bei Frauen deutlich stärker als bei Männern. Dieses Ergebnis eines wissenschaftlichen Nippel-Vergleichs überrascht Evolutionsbiologen. Denn bisher galt: Körperteile, die eine wichtige Funktion erfüllen, entwickeln sich bedingt durch den Selektionsdruck bei allen Individuen einer Art ähnlich. Anders als sein männliches Pendant erfüllt der weibliche Nippel mit dem Stillen eine solche Aufgabe – und kommt dennoch variantenreicher daher, wie sich nun herausstellt.

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In der Evolutionstheorie gilt: Wer am besten angepasst ist, gewinnt. Aus diesem Grund haben sich die Merkmale der meisten Pflanzen und Tiere im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte so verändert, dass sie optimal mit den vorherrschenden Umweltbedingungen zurechtkommen – und ihre Funktion besonders gut erfüllen können. Ein prominentes Beispiel ist der Kolibri-Schnabel, der häufig exakt die Form der von den Vögeln bevorzugt besuchten Blüte aufweist.

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