2018 ist ein „Zeckensommer“


In diesem Sommer gibt es besonders viele Zecken – damit steigt auch das Risiko für die von ihnen übertragenen Krankheiten. © Schlegelfotos/ iStock
Achtung Blutsauger: In diesem Sommer gibt es besonders viele Zecken – so viel wie nie in den letzten zehn Jahren, wie Forscher ermittelt haben. Der extreme „Zeckensommer“ erhöht das Risiko, von diesen Blutsaugern gebissen zu werden. Damit ist auch die Übertragung von Krankheiten wie Hirnhautentzündung oder Borreliose vermehrt möglich. Im Schnitt jede vierte Zecke in Deutschland trägt die Erreger der Lyme-Borreliose in sich.

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Rund 20 Zeckenarten gibt es bei uns in Deutschland – und sie sind gerade jetzt im Sommer aktiv. An Gräsern, Büschen oder anderem Unterholz warten sie auf ihre Beute – meist kleinere Säugetiere, aber auch Hunde, Katzen oder uns Menschen. Gelangt die Zecke auf die Haut, beißt sie zu und saugt Blut. Dabei gibt sie einen Teil des Blutes vermischt mit ihrem Speichel wieder zurück – und genau hier droht Gefahr. Denn vor allem der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) kann bei uns die viralen Verursacher der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen, aber auch die bakterielle Lyme-Borreliose.

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