Trotz Blockade: Spanische Seenotretter nehmen Migranten an Bord


Themenbild. dpa
Trotz des Dramas um zwei Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen hat eine spanische Hilfsorganisation Dutzende von Migranten aus dem Mittelmeer gerettet.

Neue Zürcher Zeitung

Proactiva Open Arms habe 59 Flüchtlinge aus dem Meer an Bord und sei unterwegs zu einem sicheren Hafen, twitterte die Organisation am Samstag. Allerdings war nicht klar, ob die Retter schon einen Hafen zugewiesen bekommen haben.

Italien hat seine Häfen für private Rettungsschiffe bereits dicht gemacht – und will auch Proactiva nicht hineinlassen. Die Schiffe «Aquarius» von SOS Méditerranée und «Lifeline» von der Dresdner Organisation Mission Lifeline durften nicht mehr dort anlegen und mussten deshalb mit Hunderten von Migranten tagelang auf dem Meer ausharren. Die «Aquarius» durfte nach der Hängepartie nach Spanien, die «Lifeline» nach Malta. Aber auch Malta geht eine harte Gangart gegen Hilfsorganisationen und verweigerte bereits Schiffen die Einfahrt für einen Versorgungsstopp.

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