Australien stoppt Finanzhilfen für Palästinenserregierung

„Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ Screenshot: bb
Australien stoppt seine Finanzhilfen für die Palästinensische Autonomiebehörde. Hintergrund ist die Sorge, dass durch die Zahlungen andere Mittel frei werden und zur Unterstützung von Menschen benutzt werden könnten, die «für politisch motivierte Gewalt verurteilt wurden», sagte Aussenministerin Julie Bishop am Montag.

Neue Zürcher Zeitung

Zahlungen gehen in Zukunft an die Uno

Stattdessen sollen die zehn Millionen Dollar (rund 7,3 Millionen Franken) jährlich an die Vereinten Nationen gehen, um bedürftigen Palästinensern zu helfen.

Israel und die USA haben die Palästinenserführung immer wieder dafür kritisiert, dass sie Familien von palästinensischen Häftlingen und getöteten Attentätern finanziell unterstützt. Nach eigenen Angaben plant die Palästinenserbehörde für 2018 mit Zahlungen in Höhe von umgerechnet rund 280 Millionen Euro. Darunter sind Familien von rund 6000 Häftlingen.

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Generalbundesanwalt lässt erste IS-Heimkehrerin festnehmen

Deutsche im IS-Krieg –  © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ermittlern ist es erstmals gelungen, gegen eine deutsche IS-Anhängerin nach ihrer Rückkehr in die Bundesrepublik einen Haftbefehl zu erwirken.

Frankfurter Rundschau

Die 27 Jahre alte Jennifer W. sei am Freitag im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben festgenommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Zudem sei ihre Wohnung im Landkreis Vechta in Niedersachsen durchsucht worden. Die junge Frau hatte sich den Angaben zufolge zwischen September 2014 und Anfang 2016 im Irak der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen.

Astronomen werden Zeugen, wie ein Planet wächst und gedeiht

Das Bild zeigt den Planeten, der in der protoplanetaren Scheibe des Sterns PDS 70 kreist. Der Stern selbst ist ausgeblendet (schwarzes Loch im Zentrum). Der Planet befindet sich am inneren Rand der Lücke, die in der Scheibe klafft. (Bild: ESO / A. Müller et al.)
Mit Teleskopen bekommt man (wenn überhaupt) nur ausgewachsene Planeten zu sehen. Jetzt haben Astronomen einen Protoplaneten entdeckt, der noch jung und hungrig ist – eine einmalige Gelegenheit, Modelle der Planetenentstehung zu testen.

Christian Speicher | Neue Zürcher Zeitung

Planeten sind gewissermassen ein Nebenprodukt der Sternentstehung. Sie bilden sich in der Scheibe aus Staub und Gas, von der junge Sterne umgeben sind. Dass ein Stern schwanger mit einem Planeten geht, erkennen Astronomen an einer Lücke, die der heranwachsende Planet in der protoplanetaren Scheibe hinterlässt. Weitaus schwieriger ist es, den Planeten selbst sichtbar zu machen. Zwar gab es in den letzten Jahren immer wieder Erfolgsmeldungen. Aber stets blieben Zweifel, ob der Protoplanet nicht durch Strukturen in der Scheibe vorgetäuscht werde. Mit dem Very Large Telescope in Chile haben Astronomen nun erneut einen Planeten in der Lücke einer protoplanetaren Scheibe entdeckt. Und diesmal sind sie sicher, dass es wirklich einer ist.

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Mikroplastik sogar am „Point Nemo“

Die Rennyacht AkzoNobel war eine der Sensorenplattformen bei der Segelregatta © James Blake/ Volvo Ocean Race
Rennsegler als Messplattformen: Selbst mitten im Pazifik, dem am weitesten von allen Küsten entfernten „Point Nemo“, schwimmt Mikroplastik. Das zeigen Messungen ungewöhnlicher Art. Denn Meeresforscher haben erstmals eine Segelregatta rund um die Welt genutzt, um Daten zu Mikroplastik und Meerwasser zu erheben. Sie rüsteten dafür zwei teilnehmende Rennyachten mit speziellen Sensoren aus – eine Premiere.

scinexx

Das Problem ist nicht neu: Unser Plastikmüll sorgt dafür, dass inzwischen alle Meere mit Mikroplastik versucht sind. Selbst in der Antarktis, der Arktis, am Strand unbewohnter Inseln und sogar der Tiefsee finden sich mittlerweile Kunststoffpartikel. Dennoch gibt es noch immer Meeresgebiete, die kaum untersucht sind – darunter auch der „Point Nemo“ – die Stelle im Südpazifik, die am weitesten von allen Landflächen entfernt ist.

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Englisches Krankenhaus tötete 456 Patienten mit Schmerzmitteln

Im Gosport War Memorial Hospital habe eine Kultur der Euthanasie geherrscht, die von der Leitung und dem Personal getragen worden sei. Dies ergab die Untersuchung einer unabhängigen Kommission.

kath.net

Eine öffentliche Untersuchung des Gosport War Memorial Hospital hat ergeben, dass in dem zum staatlichen National Health Service (NHS) gehörenden Krankenhaus während eines Zeitraums von 12 Jahren mindestens 456 Menschen durch hoch dosierte Schmerzmittel getötet worden sind.

Der Bericht der Untersuchungskommission identifizierte die mittlerweile pensionierte Ärztin Jane Barton als Hauptverantwortliche für die Tötungen, er enthüllte aber auch eine Kultur der Euthanasie in dem Krankenhaus, die von der Leitung und den Krankenpflegern getragen wurde.

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Die AfD muss nur hoffen, dass Seehofer geht

Grafik: TP
Die AfD treibt die CSU, aber auch die CDU vor sich her

Peter Nowak | TELEPOLIS

Eine Streitfrage hat die AfD auf ihren Augsburger Parteitag wohl ausgeräumt. Die Rechtspartei erkannte die Desiderius-Erasmus-Stiftung als parteinah an, die von der mittlerweile ebenfalls parteinahen Erika Steinbach geleitet wird. Für die AfD geht es dabei um viel Geld und für rechte Akademiker um lukrative Posten. In den letzten Monaten gab es einen Konflikt zwischen unterschiedlichen Stiftungsmodellen. Dabei spielten aber eher persönliche Animositäten eine Rolle als inhaltliche Differenzen.

Ob das für nächstes Jahr angekündigte Rentenkonzept zum parteiinternen Streitpunkt wird, wie es viele Medien prognostizieren, ist noch nicht so klar. Die Unterscheidung sozial versus national, die in der Rentenfrage aufgemacht wird, ist zumindest irreführend. Denn einig ist man sich in der AfD, dass Rente nur für Deutsche im Mittelpunkt steht.

Auch die von dem Flügel um Höcke propagierte völkische Marktwirtschaft ist nicht antikapitalistisch, auch wenn man sich mit sozialer Phraseologie noch größere Einbrüche in die ehemals sozialdemokratische Wählerschaft erhofft. Bei den Landtagswahlen in mehreren ostdeutschen Bundesländern will sie stärkste Partei werden.

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14.000 Tonnen Sonnencreme landen jährlich im Meer

Wenn man den Siebenschläfer-Aussichten glauben darf, wird der Sommer rekordverdächtig – auch was die UV-Belastung unsere Haut angeht. Beim Schutz wird viel falsch gemacht. Der Preis spielt bei der Wirkung von Sonnencremes kaum Rolle. Quelle: WELT/ Isabelle Bhuiyan
Sich vor UV-Strahlen zu schützen, ist wichtig. Nur wenige, die sich mit Sonnencreme einschmieren, dürften sich aber schon überlegt haben, was sie der Umwelt damit antun. Dabei gibt es Alternativen.

DIE WELT

Neulich nörgelte eine Urlauberin über mein Sonnenschutzmittel. Auf den Malediven. Zugegeben, es war jetzt keine coole Marke, sondern eine vom Discounter, aber immerhin Jahr für Jahr einer der Testsieger bei Stiftung Warentest, Lichtschutzfaktor 50 und gut verträglich für sensible Haut. Was also war ihr Problem?

Wegen dieser Sonnencreme voller giftiger Chemikalien, dozierte sie händekreisend, bleichen die Korallenriffe aus. Die Algen, die symbiotisch mit Korallen leben, werden davon krank. Phytoplankton und Wasserflöhe sterben, wenn Sonnencreme ins Wasser gelangt. Ich ließ die Schultern hängen und fühlte mich wie ein Umweltbanause.

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4,5 Millionen Feinstaub-Tote pro Jahr

Bedrohliche Luftverschmutzung: Die Belastung mit Feinstaub und die damit verbundenen Todesfälle sind weltweit weiter gestiegen © thinkstock
Schleichender Tod: Die Verschmutzung der Luft mit Feinstaub hat allein im Jahr 2015 fast 4,3 Millionen Todesopfer gefordert, wie eine neue Erhebung belegt. Am meisten Todesfälle gibt es in Asien, dann jedoch folgt an zweiter Stelle Europa. Todesursachen sind vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch Lungenkrebs und Atemwegserkrankungen. Zudem sind die Feinstaubbelastungen in den meisten Regionen weiter angestiegen, wie die Forscher berichten.

scinexx

Feinstaub entsteht bei der Verbrennung von Holz und Kohle, in der Industrie, im Verkehr, aber auch bei der Landwirtschaft. Die winzigen Partikel dieser Emissionen können tief in die Lunge eindringen und dadurch im Laufe der Zeit schwerwiegende Gesundheitsschäden hervorrufen. So kann Feinstaub Atemwegsentzündungen, Lungenkrebs und Asthma fördern, aber auch Herzinfarkte und Schlaganfälle. Zudem stehen die Mikropartikel im Verdacht, die Wirkung von Antibiotika zu hemmen und sogar das Gehirn zu schädigen.

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Mystische Praktiken: Tote elfköpfige Familie gibt Rätsel auf

In Neu Delhi ist eine elfköpfige Familie aufgefunden worden. Foto: AP
Die in Indiens Hauptstadt Neu Delhi tot aufgefundene elfköpfige Familie hat nach Polizeiangaben vor ihrem Tod offenbar „spirituelle, mystische Praktiken“ vollzogen. „Während der Durchsuchung des Hauses wurden handschriftliche Notizen gefunden, die auf bestimmte spirituelle, mystische Praktiken der ganzen Familie hindeuten“, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Berliner Zeitung

Die Aufzeichnungen wiesen Ähnlichkeiten mit der Art und Weise auf, wie die Münder und Augen der Toten „verbunden“ gewesen seien. Zehn der elf Familienmitglieder waren zuvor erhängt aufgefunden worden. Eine über 70 Jahre alte Frau wurde zudem tot auf dem Boden entdeckt. Unter den Toten waren zudem zwei Brüder, ihre Frauen und fünf Minderjährige. Die jüngsten Opfer waren laut Polizei zwei 15 Jahre alte Brüder.

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Das steht in Seehofer „Masterplan“

Innenminister Horst SeehoferFoto: dpa/Kay Nietfeld
Wochenlang war Seehofers „Masterplan“ ein Geheimnis. Nun ist das lang gehütete Papier in der Welt. Bei der SPD dürfte es einen Aufschrei auslösen.

DER TAGESSPIEGEL

Innenminister Horst Seehofer (CSU) will die Gangart gegenüber Schutzsuchenden deutlich verschärfen. So sieht der von ihm konzipierte „Masterplan Migration“ eine Ausweitung der Abschiebehaftplätze vor. „Um der aktuellen Notlage bei Abschiebehaftplätzen zu begegnen“ sollte die „Trennung von Abschiebungsgefangenen und anderen Häftlingen“ vorübergehend ausgesetzt werden, heißt es in dem Papier, das der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Bundesländer sollten zum „Ausbau ausreichender Haftplätze“ angehalten werden. Zudem soll die Schaffung eigener „Gewahrsamseinrichtungen“ des Bundes an Verkehrsflughäfen insbesondere für Sammelabschiebungen geprüft werden.

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Menschenopfer im „deutschen Stonehenge“?

Die rund 5.300 Jahre alte Kreisgrabenanlage von Pömmelte (Rekonstruktion). Sie gilt auch als „deutsches Stonehenge“. © Diwan/ CC-by-sa 4.0
Tod beim Ritual? In einem prähistorischen Heiligtum in Sachsen-Anhalt könnten vor rund 5300 Jahren Frauen und Kinder bei Ritualen geopfert worden sein. Ihre Skelette haben Archäologen nun in Schachtgruben der Kreisgrabenanlage von Pömmelte entdeckt. Diese und weitere Funde sprechen dafür, dass diese Anlage am Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit ein zeremonieller Ort von hoher Bedeutung war – ein deutsches Stonehenge, wie die Forscher im Fachmagazin „Antiquity“ berichten.

scinexx

Der berühmte Steinkreis von Stonehenge ist zwar das berühmteste rituelle und astronomische Monument unserer Vorfahren, aber bei weitem nicht das einzige. Auch in Deutschland errichteten Menschen schon vor tausenden von Jahren kreisförmige Anlagen aus Wällen und hölzernen Palisaden. Beispiele sind eine 2015 entdeckte jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage bei Helmstedt, aber auch das Sonnenobservatorium von Goseck und ein keltisches Mondobservatorium bei Villingen-Schwenningen.

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Vatikan protestiert scharf gegen Pläne der irischen Regierung

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Der Vatikan hat jetzt die katholischen Krankenhäuser in Irland aufgefordert, keinesfalls Abtreibungen in ihren Krankenhäusern durchzuführen.

kath.net

Der Vatikan hat jetzt die katholischen Krankenhäuser in Irland aufgefordert, keinesfalls Abtreibungen in ihren Krankenhäusern zu ermöglichen. Dies berichtet die Zeitung „The Irish Catholic“. Wie kath.net berichtet hat, möchte die irische Regierung quasi per Gesetz Krankenhäuser zur Abtreibung verpflichten. Erzbischof Vincenzo Paglia, der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, stellte dazu klar, dass die Kirche keine Partei der Drecksarbeit (= Abtreibung) der anderen sein dürfe. „Ich glaube nicht, dass es Recht ist, dass ein Gesetz es jetzt Pontius Pilatus ermöglicht, seine Hände in Unschuld zu waschen. Ich werde niemals akzeptieren, ein Komplize bei der kaltblütigen Hilfe der dreckigen Arbeit des Todes zu sein“, stellte der Erzbischof unmissverständlich klar.

Migranten sollen kein Geld ins Ausland überweisen

Euro © Alf Melin @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Im vergangenen Jahr haben Migranten rund 18 Milliarden Euro aus Deutschland in ihre Herkunftsländer überwiesen. Die AfD spekuliert, dass möglicherweise auch Empfänger von staatlichen Sozialleistungen Geld ins Ausland transferieren und fordert ein Verbot. Die Grünen halten dagegen.

MiGAZIN

Geldüberweisungen von Migranten und Flüchtlingen an ihre Angehörigen zu Hause sind einem Bericht der „Welt“ zufolge gestiegen. 2016 flossen 20,64 Milliarden Dollar (17,7 Milliarden Euro) aus Deutschland in die Herkunftsländer, rund 6,5 Milliarden mehr als im Jahr 2007, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Sie bezog sich dabei auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu „Rücküberweisungen aus Deutschland“.

Deutschland rangiert damit weltweit auf Platz vier in der Liste der größten Ausgangsländern privater Geldtransfers. Aus den USA, Saudi-Arabien und der Schweiz wurden 2016 größere Summen überwiesen.

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Schweden: Neues Gesetz zu Vergewaltigungen soll Einstellungen in der Gesellschaft verändern

Grafik: TP
Ab heute tritt in Schweden ein neues Gesetz in Kraft, das „jeden sexuellen Akt, der nicht ausdrücklich in gegenseitigem Einverständnis vollzogen wird, als Vergewaltigung“ ansieht. Drohungen oder Gewalt oder die besonders verletzbare Situation des Opfers sind nicht mehr die einzig ausschlaggebenden Kriterien.

Thomas Pany | TELEPOLIS

Das schwedische Parlament hat das Gesetz über das Einverständnis bei sexuellen Beziehungen am 23. Mai verabschiedet. Mit dem Gesetz ändert sich einiges. War zuvor als Nachweis für eine Vergewaltigung gefordert, dass Gewalt angewandt wurde oder dass Drohungen ausgesprochen wurden oder dass ein „Zustand der Schwäche“ des Opfers ausgenutzt wurde, so genügt der Anklage mit dem neuen Gesetz der Nachweis, dass keine Zustimmung zum sexuellen Akt gegeben wurde.

Wie aus Äußerungen des schwedischen Justizministers hervorgeht, wird mit dem Gesetz die Absicht und die Hoffnung verknüpft, dass „in die Köpfen aller Jungen und Männer in Schweden einzieht, dass es jetzt so ist, dass man das Einverständnis der Person braucht, mit der man schlafen will“.

„Dieses Gesetz ist normativ, es legt fest, was in unserer Gesellschaft akzeptabel ist und was nicht“, so Kararina Bergehed, vom schwedischen Zweig von Amnesty International, die sich vom neuen Straftatbestand eine ähnliche Wirkung erhofft wie vom Gesetz zu körperlichen Bestrafung von 1979, das die Wahrnehmung verändert habe. Auch der sozialdemokratische schwedische Premierminister Stefan Löfven sieht im Gesetz ein Mittel, um Haltungen und Werte der Gesellschaft zu verändern.

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Mars Is Closest to Earth Since 2003 This Month (There’s a Long Blood Moon Eclipse, Too)!

Image credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
While you’re getting ready to celebrate Independence Day with red, white and blue, get ready to see a lot of red in the sky in July. Mars will be at its brightest since 2003, and some skywatchers will be treated to a lengthy lunar eclipse as well.

By Elizabeth Howell | SPACE.com

The Red Planet is just about to reach the part of its orbit called opposition, where it is exactly opposite the sun in Earth’s sky. This year, it will also herald Earth’s closest view of Mars in 15 years. Earth and Mars orbit the sun at different distances. Since Earth is closer to the sun, it orbits faster than Mars. Once every two years (or thereabouts), the sun, Earth and Mars create a straight line with respect to each other — the opposition. [Mars Opposition 2018: What It Is & When to See It]

Opposition this year will happen on July 27, with the closest approach of Mars on 3:50 a.m. EDT (0750 GMT) on July 31. Mars will be bright in the sky — its brightest since 2003, when it came to its closest distance to Earth in nearly 60,000 years. In 2003, Mars was about 34.7 million miles (56 million kilometers) from Earth, according to NASA. This time, Mars will be 35.8 million miles (57.6 million km) away and will be 10 times brighter than usual.

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„Facebook-Steuer“: Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien

APA/AFP/ERIC BARADAT
Seit Sonntag müssen Ugander, die über ihr Handy Anwendungen wie Facebook, WhatsApp, Twitter, Instagram oder Skype nutzen, pro Tag eine kleine Gebühr zahlen.

Die Presse.com

Uganda hat eine neue Steuer für die Nutzung sozialer Medien über Mobiltelefone eingeführt. Seit Sonntag müssen Ugander, die über ihr Handy Anwendungen wie Facebook, WhatsApp, Twitter, Instagram oder Skype nutzen, pro Tag eine kleine Gebühr zahlen.

Der Staat erhofft sich davon nach offiziellen Angaben jährliche Einnahmen von umgerechnet 310 Millionen Euro – das entspricht etwa vier Prozent der jährlichen Ausgaben der Regierung. Kritiker sehen in der Steuer indes einen Versuch des seit über 30 Jahren regierenden Präsidenten Yoveri Museveni, das Leben für seine Kritiker zu erschweren.

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Unruhen wegen Wassermangels im Iran

foto: apa/afp/atta kenare Der Fluß Zayandeh Rud bei Isfahan führt kein Wasser mehr.
Nach Demonstrationen in Teheran kommt es nun auch im Südwesten des Landes zu Protesten

derStandard.at

Nach tagelangen Protesten in Teheran ist es am Wochenende auch in anderen Teilen des Irans zu Unruhen gekommen. Auslöser waren Probleme mit der Wasserversorgung. Innenminister Abdolreza Rahmani Fazl bestätigte am Sonntag den Polizeieinsatz mit Schusswaffen bei Unruhen in der südwestlichen Provinz Khuzestan.

Dort hatten Städte wie Khorramshahr tagelang bei Temperaturen über 45 Grad Celsius kein Trinkwasser. In Berichten in sozialen Medien hieß es, bei den Protesten seien auch Parolen gegen die Regierung und das islamische System laut geworden.

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Bundesregierung will Maßnahmenpaket gegen Pflegenotstand

Die Bundesregierung will innerhalb eines Jahres ein Maßnahmenpaket zur Beseitigung des Pflegenotstands auf den Weg bringen. Dies kündigten Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Familienministerin Franziska Giffey und Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) in der „Bild am Sonntag“ an. „Wir werden bis zu 50.000 zusätzliche Pflegekräfte brauchen. Da werden wir auch im Ausland suchen müssen“, sagte Spahn. Besonders im Kosovo und in Albanien gebe es viele junge, ausgebildete Fachkräfte. „Dort ist die Pflegeausbildung häufig besser, als wir denken“.

evangelisch.de

Arbeitsminister Heil will dem Bericht zufolge die Löhne von Pflegekräften bis Mitte nächsten Jahres deutlich erhöhen. Ein großer Teil der Pflegekräfte arbeite ohne Tarifvertrag und verdiene wenig. Seine Aufgabe sei es, dass „wir jetzt binnen eines Jahres einen Flächentarifvertrag in der Pflege hinbekommen“, sagte Heil. Den werde er dann zügig für allgemeinverbindlich erklären. Der SPD-Politiker kritisierte zudem, dass erhebliches Pflegepotential verschenkt werde bei den Zuwanderern, die bereits in Deutschland lebten.

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Australien: Wird das Beichtgeheimnis abgeschafft?

© Bild: Fotolia.com/Piotr Slizewski
Australien verpflichtet Priester, Missbrauchsfälle anzuzeigen, von denen sie in der Beichte erfahren. Mehrere Bundesstaaten haben dazu bereits Gesetze beschlossen, doch die Kirche wehrt sich dagegen.

Michael Lenz | katholisch.de

„Wenn es ein Gesetz geben sollte, das Priestern vorschreibt, das Beichtgeheimnis zu brechen, dann bin ich einer von denen, die diesem Gesetz nicht gehorchen werden“, schrieb schon 2016 der Jesuit und Rechtsanwalt Frank Brennan in „Eureka Street“, einer Publikation der australischen Jesuiten.

Inzwischen ist es soweit: Solche Gesetze gibt es schon im Stadtstaat Canberra und einigen anderen Bundesstaaten. Die Politik beruft sich auf eine Empfehlung im Abschlussbericht der staatlichen Missbrauchskommission, den das Gremium im Dezember 2017 vorgelegt hatte.

Ausnahmslos alle Personen, die von sexuellem Missbrauch erfahren, sollen demnach verpflichtet werden, dies bei der Polizei anzuzeigen, lautet die Empfehlung. „Diese Empfehlung schließt Informationen ein, die in religiösen Beichten gegeben wurden“, heißt es ausdrücklich in dem Bericht mit der Begründung: „Die Kommission hat Berichte über Fälle im religiösen Rahmen gehört, in denen Täter, die den sexuellen Missbrauch von Kindern gebeichtet haben, Vergebung suchten und es dann wieder getan haben.“ Jetzt steht staatliches Recht gegen Kirchenrecht: Denn eine Verletzung des Beichtgeheimnisses hat für Priester automatisch die Exkommunikation zur Folge.

Wieviel Gauland steckt in jedem von uns?

Alexander Gauland vergleicht die deutsche Regierung mit der späten DDR, also Merkel mit Honecker. Er versucht, Kreise jenseits der AfD mit dieser Untergangslust zu erreichen Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa, Claudius Pflug
AfD-Chef Alexander Gauland versucht, den auch jenseits seiner eigenen Partei um sich greifenden Niedergangsfantasien und Negativismen Futter zu geben. Empörung allein reicht da nicht, Selbstreflexion ist gefragt.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

Da hat Alexander Gauland mal wieder Stoff für Empörung geliefert. Der AfD-Chef verglich die demokratische Bundesrepublik mit der DDR-Diktatur: An deren „letzte Monate“ fühle er sich derzeit „erinnert“, sagte Gauland auf dem Parteitag am Wochenende und rückte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die Nähe von Erich Honecker.

Wieder, so meinte Gauland, „verkommt ein Land, weil seine Führung verbohrt einer zerstörerischen Ideologie folgt“. Ein „Regime“, eine „Art Politbüro“, habe sich mittlerweile gebildet, und die Opposition werde „bekämpft“.

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