14.000 Tonnen Sonnencreme landen jährlich im Meer


Wenn man den Siebenschläfer-Aussichten glauben darf, wird der Sommer rekordverdächtig – auch was die UV-Belastung unsere Haut angeht. Beim Schutz wird viel falsch gemacht. Der Preis spielt bei der Wirkung von Sonnencremes kaum Rolle. Quelle: WELT/ Isabelle Bhuiyan
Sich vor UV-Strahlen zu schützen, ist wichtig. Nur wenige, die sich mit Sonnencreme einschmieren, dürften sich aber schon überlegt haben, was sie der Umwelt damit antun. Dabei gibt es Alternativen.

DIE WELT

Neulich nörgelte eine Urlauberin über mein Sonnenschutzmittel. Auf den Malediven. Zugegeben, es war jetzt keine coole Marke, sondern eine vom Discounter, aber immerhin Jahr für Jahr einer der Testsieger bei Stiftung Warentest, Lichtschutzfaktor 50 und gut verträglich für sensible Haut. Was also war ihr Problem?

Wegen dieser Sonnencreme voller giftiger Chemikalien, dozierte sie händekreisend, bleichen die Korallenriffe aus. Die Algen, die symbiotisch mit Korallen leben, werden davon krank. Phytoplankton und Wasserflöhe sterben, wenn Sonnencreme ins Wasser gelangt. Ich ließ die Schultern hängen und fühlte mich wie ein Umweltbanause.

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