Migranten sollen kein Geld ins Ausland überweisen


Euro © Alf Melin @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Im vergangenen Jahr haben Migranten rund 18 Milliarden Euro aus Deutschland in ihre Herkunftsländer überwiesen. Die AfD spekuliert, dass möglicherweise auch Empfänger von staatlichen Sozialleistungen Geld ins Ausland transferieren und fordert ein Verbot. Die Grünen halten dagegen.

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Geldüberweisungen von Migranten und Flüchtlingen an ihre Angehörigen zu Hause sind einem Bericht der „Welt“ zufolge gestiegen. 2016 flossen 20,64 Milliarden Dollar (17,7 Milliarden Euro) aus Deutschland in die Herkunftsländer, rund 6,5 Milliarden mehr als im Jahr 2007, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Sie bezog sich dabei auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu „Rücküberweisungen aus Deutschland“.

Deutschland rangiert damit weltweit auf Platz vier in der Liste der größten Ausgangsländern privater Geldtransfers. Aus den USA, Saudi-Arabien und der Schweiz wurden 2016 größere Summen überwiesen.

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