Unruhen wegen Wassermangels im Iran


foto: apa/afp/atta kenare Der Fluß Zayandeh Rud bei Isfahan führt kein Wasser mehr.
Nach Demonstrationen in Teheran kommt es nun auch im Südwesten des Landes zu Protesten

derStandard.at

Nach tagelangen Protesten in Teheran ist es am Wochenende auch in anderen Teilen des Irans zu Unruhen gekommen. Auslöser waren Probleme mit der Wasserversorgung. Innenminister Abdolreza Rahmani Fazl bestätigte am Sonntag den Polizeieinsatz mit Schusswaffen bei Unruhen in der südwestlichen Provinz Khuzestan.

Dort hatten Städte wie Khorramshahr tagelang bei Temperaturen über 45 Grad Celsius kein Trinkwasser. In Berichten in sozialen Medien hieß es, bei den Protesten seien auch Parolen gegen die Regierung und das islamische System laut geworden.

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