Chinesisches Lasergewehr wird als nichttödlich propagiert


Laserwaffe von der Chengdu Hengan Firma für Polizeiausrüstung. Bild: Nach SCMP ein Handout
Unhörbar soll die Waffe mit einer Batterieladung tausendmal gefeuert werden können, menschliches Gewebe würde sofort verkohlt

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Angeblich wurde nun in China eine tragbare Laserwaffe entwickelt, mit der sich Ziele bis auf eine Entfernung von fast einem Kilometer in Brand setzen kann. Bislang gibt es vor allem große Lasersysteme, mit denen in Tests erfolgreich Drohnen oder Raketen abgeschossen werden konnten. Das Pentagon investiert massiv in die Entwicklung. Der Vorteil einer Laserwaffe liegt auf der Hand, denn sie „feuert“ einen Lichtstrahl in Lichtgeschwindigkeit, also mit 300.000 m/sec.

Auch die in den USA, Russland und China derzeit entwickelten Hyperschallwaffen würden zwar herkömmlichen Raketenabwehrsystemen entgehen können, nicht aber Laserwaffen. Die haben noch dazu den Vorteil, dass sie geräuschlos funktionieren. Mit einer Laserkanone könnte man so etwa ein Flugzeug wie die MH17 im Geheimen abschießen, ein Lasergewehr wäre eine Superwaffe für einen Anschlag oder einen Mord aus größerer Entfernung, da niemand wüsste, aus welcher Richtung der Laserstrahl kam.

Nach der South China Morning Post (SCMP) wird das Lasergewehr ZKZM-500 genannt und wird als „nichttödlich“ eingestuft. Erwähnt wird, dass der Strahl durch Fenster dringen kann und zu einer „unmittelbaren Karbonisierung“ menschlichen Gewebes führt, was nicht sehr harmlos klingt, da eine Verkohlung nach dem Verbrennen auftritt und irreversibel ist.

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