Von der SS „geraubte Kinder“ haben keinen Anspruch auf Entschädigung


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Das Verwaltungsgericht in Köln hat die Klage eines Betroffenen zurückgewiesen. Der Mann wurde als Kind aus Polen verschleppt

Die Presse.com

Von der SS in der Zeit des Nationalsozialismus verschleppte und zwangsarisierte Kinder in Deutschland haben keinen Anspruch auf Entschädigung. Das Verwaltungsgericht Köln wies am Montag die Klage eines Betroffenen zurück. Die Klage richtete sich gegen die Behörde, die seinen Antrag auf einmalige Beihilfe abgelehnt hatte.

Während der NS-Zeit wurden in den von den Deutschen besetzten Gebieten Kinder ihren Eltern weggenommen. Diese „geraubten Kinder“ wurden unter Verschleierung ihrer wahren Identität in sogenannte Lebensborn-Heime gesteckt und später in deutsche Familien vermittelt.

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