Nordafrika bildet eine besorgniserregende Ausnahme


Der Weizenanbau in Afrika verschlingt große Mengen an Wasser Quelle: AFP/Getty Images
Eigentlich liegen auf der ganzen Welt so viele Nahrungsmittel auf Lager, um die Bevölkerung vier Monate damit zu versorgen. In zwei Regionen ist die Situation jedoch verheerend. Mit schwerwiegenden Folgen für Europas Flüchtlingspolitik.

Von Michael Gassmann | DIE WELT

Weltweit gesehen ist die Versorgungslage bei landwirtschaftlichen Rohstoffen so gut wie seit Langem nicht. Die Produktion bei den meisten Getreidesorten, Fleisch, Milcherzeugnissen und Fisch hat nach dem aktuell vorgestellten Agrarausblick auf das kommende Jahrzehnt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der FAO, der Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (UN), inzwischen Rekordhöhen erreicht, auch die Getreidevorräte liegen auf einem Spitzenlevel. „Es liegt genug auf Lager, um die Weltbevölkerung vier Monate lang zu ernähren“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría.

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