Australien: Erzapostel geht nach Missbrauchsurteil in Berufung


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Wegen Missbrauchsvertuschung ist der australische Erzbischof Philip Wilson zu einem Jahr Hausarrest verurteilt worden. Das will er nicht akzeptieren. Auch seinen Rücktritt als Bischof hält er nicht für nötig – noch.

katholisch.de

Der Erzbischof von Adelaide, Philip Wilson, legt Berufung gegen seine Verurteilung wegen Vertuschung von Missbrauch ein. Bis zur Entscheidung im Berufungsverfahren werde er nicht zurücktreten, teilte der 67-Jährige am Mittwoch auf der Website der australischen Erzdiözese mit.

Wilson: Will meine Rechte in Anspruch nehmen

„Ich bin mir der Rücktrittsforderungen bewusst und nehme sie sehr ernst.“ Er wolle aber seine Rechte in Anspruch nehmen und daher noch nicht zurückzutreten. „Sollte ich jedoch keinen Erfolg mit der Berufung haben, werde ich dem Heiligen Stuhl unverzüglich meinen Rücktritt anbieten“, so Wilson. Australiens Premierminister Malcolm Turnbull hatte am Mittwoch den Amtsverzicht des Erzbischofs gefordert.

weiterlesen