Meeresspiegel-Anstieg wird teuer


Lhaviyani-Atoll der Malediven: Flache Inseln wie diese bekommen den Anstieg des Meeresspiegels am stärksten zu spüren. © Dronepicr/ CC-by-sa 2-0
Kostspielige Folge des Klimawandels: Durch die Erderwärmung steigen die Pegel der Ozeane immer weiter an – und das könnte die Menschheit teuer zu stehen kommen. Modellberechnungen zeigen: Schaffen wir es nicht, das im Pariser Abkommen vereinbarte Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, steigt der Meeresspiegel bis 2100 im globalen Mittel um 0,86 Meter. Damit werden auch die flutbedingten Kosten in die Höhe schnellen: Sie könnten dann 14 Billionen US-Dollar jährlich betragen, wie Forscher berichten.

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Mit der globalen Erwärmung steigt auch der Meeresspiegel stetig an: Zum einen dehnt sich das Ozeanwasser durch die wärmeren Temperaturen aus. Zum anderen kommt immer mehr flüssige Masse hinzu, da Gletscher und Eisschilde schmelzen. Die Folgen bekommen die Bewohner vieler Küstengebiete und Inseln bereits seit Jahren zu spüren. Besonders hart trifft es die Atolle in den tropischen Meeren – aber auch Inseln vor der US-Ostküste sind akut bedroht.

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