Vatikan regelt erstmals das Leben „geweihter Jungfrauen“ – Gefragte Lebensform


Die Jungfrauenweihe der hl. Genoveva, Bildnis in der Kirche St. Genoveva, Missouri, 1821. Bild: wikipedia.org/PD
In einem neuen Dokument befasst sich der Vatikan erstmals näher mit dem Stand der „geweihten Jungfrauen“ – fast 50 Jahre nachdem die katholische Kirche diesen wieder eingeführt hat. Und es ist sogar noch etwas mehr geplant.

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Im Vatikan gibt es Überlegungen für ein Treffen geweihter Jungfrauen aus aller Welt. Damit könnte in zwei Jahren der 50. Jahrestag der Wiedereinführung der Weihe von Jungfrauen durch Papst Paul VI. begangen werden, erklärte der Präfekt der vatikanischen Ordenskongregation, Kardinal Joao Braz de Aviz, am Mittwoch in Rom.

Kardinal Aviz äußerte sich bei einer Vorstellung eines neuen Dokuments, das sich erstmals mit dem Stand der „geweihten Jungfrauen“ befasst. Der rund 35 Seiten umfassende Text schildert die Entwicklung dieser Lebensform, erinnert an die Wiedereinführung der Jungfrauenweihe im Jahr 1970 und behandelt die Rolle solcher Frauen in der heutigen Kirche.

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