Hamburg: Hat das Erzbistum mit falschen Zahlen gerechnet?


Schüler und Eltern hatten im April in Hamburg für den Erhalt der katholischen Schulen demonstriert
In der seit Monaten andauernden Auseinandersetzung um den Erhalt von Hamburgs katholischen Schulen, haben Elternvertreter Vorwürfe gegen das Bistum erhoben. Dieses habe fehlerhafte Zahlen vorgelegt.

DIE WELT

Im Streit um die geplante Schließung mehrerer katholischer Schulen in Hamburg wird dem Erzbistum vorgeworfen, in Bezug auf die Sophienschule in Barmbek fehlerhafte Zahlen vorgelegt zu haben. Eine Experten-Analyse habe ergeben, dass die Schule ein deutlich positiveres Ergebnis erwirtschaften werde, als vom Erzbistum prognostiziert, teilte der Vorstand der Gesamteltervertretung am Wochenende mit Verweis auf ein Wirtschaftsgutachten mit. Der zukünftig erzielbare Überschuss liege demnach „weit über den notwendigen Investitionen“, heißt es in dem Gutachten.

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