Politologe kritisiert CSU und Kirche für Umgang mit AfD


© Bild: dpa/Rolf Vennenbernd
Für den katholischen Publizisten Andreas Püttmann war der Ton der CSU in der überstandenen Regierungskrise „Scharfmacherei im AfD-Sound“. Auch zwei Bischöfe kritisiert er für ihren Umgang mit der Partei.

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Der katholische Politikwissenschaftler und Publizist Andreas Püttmann kritisiert die CSU und einige Kirchenvertreter für ihren Umgang mit der AfD und deren Themen. „Hinter der Regierungskrise um die Grenzfrage steht ein verändertes Gesamtbild der CSU: Von Scharfmacherei im AfD-Sound über die Orban- und Putin-Umarmungen bis hin zu Kreuzmissbrauch, Kirchenschelte und der Denunziation von Moral“, sagte Püttmann im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Lob und Kritik an Bischöfen

Auch dass Alexander Dobrindt eine „Konservative Revolution“ ausgerufen hatte, mache ihn „fassungslos“, so der Politologe: „Der Begriff bezeichnet ja Kräfte, die dem NS-Regime den Weg bereitet haben.“ Ähnlich kritisch bewertete er Begriffe wie „Asyltourismus„, die unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) immer wieder benutze.

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