Hirndoping nimmt zu


Den geistigen Leistungen mit Medikamenten nachhelfen – Hirndoping nimmt vor allem in Europa zu © Kim Hager, Neal Prakash / UCLA
Pille als Lernhilfe: In Europa hat der Missbrauch von Medikamenten für das „Hirndoping“ stark zugenommen. Wie die bisher größte Studie dazu enthüllt, hat sich der Anteil der Menschen, die Mittel wie Ritalin, Modafinil und Co zur Steigerung ihrer geistigen Leistung genutzt haben, in nur zwei Jahren verdoppelt bis vervierfacht. Auch in Deutschland geht der Trend nach oben – wenngleich er insgesamt auf vergleichsweise niedrigem Niveau liegt.

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Sie sollen wachhalten, beim Lernen helfen und die Konzentration stärken: Medikamente wie das Narkolepsie-Mittel Modafinil oder das eigentlich gegen ADHS verschriebene Ritalin (Methyphenidat) werden zunehmend zweckentfremdet und von gesunden Menschen zur Steigerung der geistigen Leistungen eingenommen – auch in Deutschland. Allerdings: Der Nutzen dieser Wirkstoffe beim Hirndoping ist umstritten, dafür kann ihre Einnahme bleibende Folgen haben.

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