Woelki kritisiert „eiskalte Machtspielchen“ in Asyldebatte


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert die Selbstverliebtheit der Politiker im Umgang mit Flüchtlingen. Aber auch an die „schweigende Mehrheit“ der Deutschen hat er eine Botschaft.

katholisch.de

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert die Asyldebatte deutscher Politiker scharf und fordert, nicht länger wegzuschauen. Er sei traurig, dass wochenlang darüber gestritten worden sei, „wie Menschen möglichst effizient an unseren Grenzen abgeschoben oder zurückgewiesen werden können“, sagte Woelki am Sonntag dem Kölner domradio.de. Dies täten „auch Politiker, die ihre Partei sozial und christlich nennen„. Während allein in diesem Jahr schon mehr als 1.400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken seien, spielten die Politiker „eiskalt und selbstverliebt ihre Machtspielchen“.

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