Erdgas aus der Kläranlage


Die neue Pilotanlage produziert synthetisches Erdgas aus Wasserstoff und CO2 – die Energie dafür liefert Strom aus Wind und Sonne. © Germanovich/ iStock
Puffer im Energiesystem: Ein Spanien erzeugt eine Pilotanlage künftig Erdgas aus Windstrom, Wasser und Klärschlamm. Damit dient sie einerseits als Speicher für überschüssige Windenergie und nimmt andererseits klimaschädliches CO2 aus der Kläranlage auf. Möglich wird dies durch eine besonders kompakte Anlage, die das synthetische Erdgas mittels Power-to-Gas-Verfahren produziert.

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Mit der vermehrten Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne wächst der Bedarf an neuen, effektiven Energiespeichern. Denn die Einspeisung aus solchen erneuerbaren Energien schwankt, so dass zeitweilig Überschüsse entstehen, zu anderen Zeiten dagegen Mangel herrscht. Ausgleich könnten batterieähnliche Stromspeicher bieten, aber auch Verfahren, die überschüssigen Strom in Wasserstoff oder andere Brennstoffe umwandeln. Diese können dann bei Bedarf wieder in Wärme und Strom umgewandelt werden.

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