OPCW-Bericht bestätigt Zweifel an Giftgasangriff in Ostghouta


Douma; Bild: Sana
„Keine Rückstände von phosphororganischen Nervengiften gefunden.“ Politisch einem fixen Bild von Syrien verpflichtete Medien halten dennoch unbeirrt an ihrer Gewissheit fest, dass Assad für einen Chemiewaffen-Angriff verantwortlich zu machen sei

Thomas Pany | TELEPOLIS

Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Organisation für das Verbot der Chemischen Waffen (OPCW) das lange erwartete Gutachten seiner Faktenfinder-Mission (FFM) zum Vorwurf eines Giftgasangriffs im syrischen Douma/Ost-Ghouta, der viele Fragen aufwarf, darunter die, ob es den Angriff überhaupt gegeben hat oder ob er inszeniert war, wie es die syrische und die russische Regierung vermuteten (Das lässt aufhorchen: Angeblicher Chemiewaffenangriff in Ost-Ghouta).

Große Zweifel daran hatte die syrische und die russische Regierung. Während die USA, Frankreich und Großbritannien den Vorwurf zum Anlass nahmen, um völkerrechtswidrige Luftangriffe auf Ziele in Syrien zu fliegen. Sie erklärten der Öffentlichkeit, dass ein Giftgasangriff stattgefunden habe und von der syrischen Regierung zu verantworten sei.

Quellen für die Vorwürfe waren erneut Organisationen wie die White Helmets, bei denen eine Nähe zur bewaffneten Opposition auffällig ist und mit Millionensummen von den USA und Großbritannien unterstützt werden.

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