Burkini, nein danke! – Eine weitere «Fahne» des politischen Islam


Frankreich ist uneins über Burkini-Verbote. Ob ein patriotisch aufgehübschter Ganzkörperbadeanzug die Lösung ist? (Bild: Eric Gaillard / Reuters)
Sommerzeit, Burkinizeit: Weil muslimische Frauen partout nicht im Haus bleiben wollen, wie es die Tradition nahelegt, verordnet ihnen der «liberale» politische Islam den Ganzkörperbadeanzug. Dieser aber ist nichts weiter als Sexismus.

Necla Kelek | Neue Zürcher Zeitung

Vor zwanzig Jahren kam ein Kleidungsstück auf den Markt, das es muslimischen Frauen ermöglichen sollte, schwimmen zu gehen, ohne die eigene «Aura» zu beschädigen. Der Scharia-konforme Badeanzug, verniedlichend als «Burkini» vermarktet, ist eine Art zweiteiliges Ganzkörperkondom, das bis auf Hände, Füsse und Gesicht den weiblichen Körper weit umhüllt, so dass dessen Konturen nicht mehr zu erkennen sind. Damit soll nach islamischer Vorstellung die «Aura», sprich der Schambereich des Menschen, vor fremden Blicken geschützt werden.

Bei Frauen ist dies der ganze Körper, bei Männern der Bereich vom Bauchnabel bis zu den Knien. Deshalb sieht man in Schwimmbädern die muslimischen Jungs auch nur in übergrossen Badeshorts. Für Kopftuch wie für Badeburka gibt es – das sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein – keinerlei religiöse Begründung. Sie gehen ausschliesslich auf die islamische Tradition der Männerherrschaft zurück und dienen dem politischen Islam als Fahne.

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