Code für „Heil Hitler“: Rechtsextremismus-Vorwürfe gegen Berliner Anti-Terror-Ermittler


Das Polizeipräsidium in Berlin. Foto: Paul Zinken/dpa
Ein Anti-Terror-Ermittler der Berliner Kriminalpolizei steht nach einem Medienbericht im Verdacht, mit seinem Vorgesetzten im Jargon von Neonazis kommuniziert zu haben.

Berliner Zeitung

Laut einem polizeiinternen Vermerk, der dem ARD-Magazin „Kontraste“, dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) und der „Berliner Morgenpost“ vorliegt, forderte der Oberkommissar aus dem Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) in einer SMS an seinen Vorgesetzten, sich von „Merkel & Co und ihren scheiß Gut-Menschen“ fernzuhalten. In einer anderen SMS nutzte er als Abschiedsgruß die Ziffern „88“. Sie stehen für den achten Buchstaben im Alphabet und werden als Code für den verbotenen Nazi-Gruß „Heil Hitler“ genutzt.

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